Flughafen

Air Berlin fürchtet keine Auswirkungen der Berliner Flughafenmisere

Der Chef der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft geht davon aus, dass die deutliche Verzögerung bei der Einweihung des Hauptstadt-Flughafens in BBI seiner Air Berlin keinen finanziellen Schaden verursachen wird.

BBI flickr (c) HerrKrueger cc Lizenz

BBI flickr (c) HerrKrueger cc Lizenz

Erst kürzlich hat Hartmut Mehdorn in einer öffentlichen Stellungnahme seine Erwartungen preisgegeben, für seine Fluggesellschaft eine 100%-ige Entschädigungssumme als vollkommenen Kostenausgleich für den durch die zeitliche Verzögerung der Flughafeneröffnung entstehenden finanziellen Schadens zu erhalten.

So sollen nach Mehdorn bereits von Seiten der Politik und der Betreiber des neuen Großflughafens Aussagen in diese Richtung getroffen worden sein. Keinesfalls könne man hierbei jedoch von einer rechtlichen Bindung sprechen, denn die Zusicherungen seien lediglich formlos gemacht worden. Dennoch setzt Air Berlin großes Vertrauen in die Einhaltung der mündlich erfolgten Versprechungen. Um welchen Geldbetrag es sich handelt, das müsse erst noch errechnet werden.

Verzögerung der Fertigstellung um beinahe ein Jahr

Dass die zeitliche Verschiebung der Eröffnung vom Juni 2012 auf das Frühjahr des kommenden Jahres allerdings für viele Beteiligte große finanzielle Verluste mit sich bringt, ist keine Frage. Mehdorn scheint mit der einzige, der sich zuversichtlich gibt und ohne Schärfe in die kommenden Gespräche mit Politikern und Betreibern des Berliner Flughafens gehen will. Erst seit kurzem Chef des Unternehmens, war er zuvor Manager der Deutschen Bahn AG. Mit dem Wechsel erhofft sich die Fluglinie nach letztlich eingebrochenem Passagieraufkommen einen erneuten Aufschwung. Ob dieser trotz des BBI gelingt, bleibt abzuwarten. Andere Airlines wie Lufthansa beispielsweise, erwägen bereits die Einleitung rechtlicher Schritte.

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply